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  • 1. Erkundigt Euch bei Euren Eltern, Schwiegereltern und anderen älteren Menschen, ob Ihr Ihnen etwas aus dem Supermarkt mitbringen könnt.

    2. Ruft Menschen an, von denen Ihr wisst, dass sie alleine sind.

    3. Macht einen Spaziergang. Draußen riecht es viel mehr nach Frühling als nach Krise.

    4. Macht Euren Garten frühlingsfit.

    5. Lest mit Euren Kindern die Bücher und Geschichten, die Euch selbst fasziniert haben, als Ihr Kinder wart.

    6. Macht das auch mit den Lieblingsfilmen aus Eurer Kindheit.

    7. Schaut in die Kontaktlisten auf Eurem Handy (Telefon, WhatsApp, Facebook Messenger). Schickt den drei Menschen einen Gruß, die ganz unten in den Listen stehen und mit denen Ihr lange keinen Kontakt mehr hattet.

    8. Gründet für Eure Kolpingsfamilie eine Crossiety-Gruppe und ladet andere Mitglieder dazu ein. Digitale Vernetzung funktioniert, wo persönliche Kontakte nicht mehr möglich sind. Hier steht, wie es geht: https://www.kolping-paderborn.de/crossiety/

    9. Trinkt eine Tasse Tatico Kaffee und bestellt bei Tatico@kolping-minden.de

    10. Kauft Glückwunschkarten zur Geburt auf Vorrat statt Toilettenpapier. Vielleicht werdet Ihr sie in neun bis zehn Monaten brauchen 😉

    Wir haben uns entschieden, alle Veranstaltungen bis Mitte Mai abzusagen. Wir entsprechen damit der Empfehlung des Diözesanverbandes Paderborn.

    Betroffen sind davon:

    Gottesdienst mit Fastenpredigt am 26.3.2020

    Misereorkreuzweg am 29.3.2020

    Tag der älteren Generation am 1. 4.2020

    Kreuzweg der Senioren am 7.4. 2020

    Vortreffen der Langeoogfreizeit am 19.4.2020

    Ausgeheuchelt – Autorenlesung am 24.4.2020

    Vortrag „Wer war Paul Gerhardt“ am 5.5.2020

    Ebenso sind die Veranstaltungen des Bezirksverbandes Bielefeld-Minden abgesagt:

    Aktion Rumpelkammer am 28.3.2020

    Bezirkskreuzweg im Ursulinenkloster Bielefeld am 6.4.2020

    Marien-Wallfahrt zur Margarethenklus am 8.5.2020

    Wir hoffen, euch alle nach dieser Zeit der besonderen Herausforderung für jeden und jede von uns, gesund und munter wiederzusehen!

    Bleibt fröhlich!

    „Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht – Kolpings Lebenstraum“

    Auf Einladung des Pfarrgemeinderats St. Paulus wollte Kolping-Diözesanpräses Sebastian Schulz am Donnerstag , 26. März 2020 um 18:00 Uhr in der St. Paulus Kirche in Minden die Abendmesse feiern.

    Leider mussten wir auch diese Veranstaltung absagen.

    „Die Mitgliederversammlung ist die Anerkennung des Vereins für die Arbeit des Vorstands“, so drückte es ein Mitglied der Kolpingsfamilie beim Besuch der diesjährigen Mitgliederversammlung aus. 

    So war es auch am Freitag, dem 28.2.2020, als sich die Kolpinger im Kolpingraum im Haus am Dom eintrafen, um den Bericht des Vorsitzenden Carsten Viermann zu hören. Auf insgesamt 45 Veranstaltungen konnte man zufrieden zurückblicken, die für und von Familien, Senioren und Jugendlichen angeboten wurden. Zwei Reisen – eine Familienfreizeit nach Langeoog und eine Busreise nach Franken fanden statt. Man sei auf allen Sommerfesten vertreten gewesen und habe regelmäßig Tatico-Kaffee verkauft. 

    Besonders freue man sich über die gute Zusammenarbeit mit dem kath. Bildungswerk, der Caritas in der Fahrradwerkstatt bzw.Young Caritas, der KAB St. Ansgar und der kath. öffentlichen Bücherei St. Paulus. 

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    22.02.20

    An (ge) dacht am 14.02.2020

    Autor: Brigitte Viermann

    Schon dass Gott die Menschen in der Verschiedenheit schuf, macht deutlich: Es kann Gott nicht darum gegangen sein, ein einzelnes perfektes Abbild seiner selbst hervorzubringen. Die Gottesebenbildlichkeit zeigt sich gerade in der Verschiedenheit der Menschen, die einander ergänzen.’

    Mit diesem Gedanken begann der Gottesdienst in der Michael Ende Schule, zu dem in der Reihe 

    „An(ge)dacht – Impulsgottesdienst an besonderen Orten“ 

    die Kolpingsfamilie Minden eingeladen hat. 

    Ingrid Brosig, Lehrerin in einer jahrgangsübergreifenden Klasse, in der Kinder mit und ohne Behinderung unterrichtet werden, berichtete über den Alltag und die Herausforderung eines inklusiven Unterrichts, die Herausforderung, allen Kindern je nach ihren Fähigkeiten und je nach ihrem eigenen Lerntempo im Unterricht zu begleiten und zu fördern. Besonders hob sie hervor, welche Chancen sich für jedes Kind ergeben, wenn Kinder voneinander lernen und einander ergänzen. 

    Dass Inklusion nicht nur ein Thema für die Schule, sondern für die ganze Gesellschaft ist, erläuterten Mia Lücke und Maximilian Viermann, beide Sonderpädagogen an der Universität Hannover. 

    Über Inklusion zu reden heißt, darüber zu reden, wie wir miteinander leben, arbeiten und lernen wollen. Inklusion, so sagen sie, sei ein Menschenrecht und findet sich in den Grundrechten wieder. Zum Beispiel haben alle Menschen das Recht auf freie Entfaltung oder auf allgemeine Bildung. Wenn alle Menschen diese Rechte wirklich erhalten würden, bräuchten wir nicht so viel über Inklusion sprechen.

    Die darauffolgende Lesung aus dem Korintherbrief verdeutlichte: Die Bejahung, die Annahme jedes Einzelnen als Glied im Leib Christi ist Bedingung und Ausdruck der einträchtigen Sorge für einander. Dieser Zusammenhang von Einheit in der Vielfalt ist unser Auftrag: Einander im Blick zu haben, einander wertzuschätzen, einander zu stärken und füreinander zu sorgen. 

    Mit diesem Gedanken beendete Brigitte Viermann diesen gemeinsamen Gottesdienst in einem Fürbitt- und Segensgebet.

    Ein reger Austausch mit Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen von Inklusion schloss sich an. Mia Lücke mahnte zum Schluss: Keiner kann alleine alle Probleme lösen. Wir dürfen aber auch nicht darauf warten, dass es andere für uns tun. So zitierte sie Adolph Kolping: „Was man im Großen nicht kann, soll man im Kleinen nicht unversucht lassen.“

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