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  • Mahnwache

    „Minden setzt ein Zeichen gegen den Rechtsruck“

    Die Kundgebung beginnt mit einer Gedenkminute für die Opfer des Anschlags von Hanau.

    • morgen, am Samstag, den 22. Februar 2020, 
    • um 12:00 Uhr
    • auf dem Kleinen Domhof und Minden

    Die Kolpingsfamilie Minden unterstütz ausdrücklich den Aufruf und lädt alle Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie Minden zu dieser Aktion ein um Zeichen zu setzen.

    Der Text des Aufrufs, der schon vor den rassistisch motivierten Todesschüssen von Hanau formuliert wurde, lautet: 

    Minden setzt ein Zeichen gegen den Rechtsruck
    Zwei Ereignisse haben in den vergangenen Wochen aufgeschreckt: 
    In Thüringen wird ein Ministerpräsident mit den Stimmen der faschistischen Höcke-AfD gewählt.Und in Minden und Porta Westfalica gibt es Festnahmen wegen mutmaßlichen Mitgliedschaften in einer rechten Terrorgruppe.
    Es ist klar: Die zunehmende Gewaltbereitschaft der extremen Rechten ist auch ein Resultat daraus, dass menschenfeindliche Einstellungen auf immer mehr Akzeptanz in der Mitte der Gesellschaft stoßen.
    In Minden wollen wir dagegen ein Zeichen setzen. 
    Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass es jeden Tag Meldungen von rechter Gewalt gibt! 
    Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass eine rechtsradikale Partei in unseren Parlamenten sitzt! 
    Wir wollen ein klares Zeichen gegen den Rechtsruck setzen!“ 

    Unterzeichnet von:

    Minden gegen Rechts; 

    Am Beat e.V.;

    Bund für Soziale Verteidigung (BSV);

    Bündnis 90/ Die Grünen Minden-Lübbecke;

    Caritas Minden;

    CDU Minden;

    DGB-Kreisverband Minden-Lübbecke;

    Evangelischer Kirchenkreis Minden;

    Freizeit Mitarbeiter Club;

    Fridays for Future Minden;

    Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit;

    Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Minden-Lübbecke;

    Grüne Jugend Minden-Lübbecke;

    IG BAU Minden-Lübbecke;

    IG Metall Minden;                 

    Jusos Minden-Lübbecke; 

    Katholische Bildungswerk Minden;

    KSG Minden e.V.; 

    Kommando Cocktail; 

    Kulturzentrum; 

    BÜZ; 

    Linke Minden-Lübbecke; 

    Linksjugend; 

    solid Minden-Lübbecke; 

    Mindener Geschichtsverein, 

    Minden – Für Demokratie und Vielfalt e. V.; 

    One Billion Rising-Minden;

    Oxfam-Trailwalker-Team   I   „one team one target“; 

    SC International Minden e.V.; 

    SPD Minden-Lübbecke;

    Türkisch-islamische Gemeinde Minden; 

    Verein für Kultur und Kommunikation e.V.

    Minden gegen Rechts; 

    Am Beat e.V.;

    Bund für Soziale Verteidigung (BSV);

    Bündnis 90/ Die Grünen Minden-Lübbecke;

    Caritas Minden;

    CDU Minden;

    DGB-Kreisverband Minden-Lübbecke;

    Evangelischer Kirchenkreis Minden;

    Freizeit Mitarbeiter Club;

    Fridays for Future Minden;

    Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit;

    Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Minden-Lübbecke;

    Grüne Jugend Minden-Lübbecke;

    IG BAU Minden-Lübbecke;

    IG Metall Minden;                 

    Jusos Minden-Lübbecke; 

    Katholische Bildungswerk Minden;

    KSG Minden e.V.; 

    Kommando Cocktail; 

    Kulturzentrum; 

    BÜZ; 

    Linke Minden-Lübbecke; 

    Linksjugend; 

    solid Minden-Lübbecke; 

    Mindener Geschichtsverein, 

    Minden – Für Demokratie und Vielfalt e. V.; 

    One Billion Rising-Minden;

    Oxfam-Trailwalker-Team   I   „one team one target“; 

    SC International Minden e.V.; 

    SPD Minden-Lübbecke;

    Türkisch-islamische Gemeinde Minden; 

    Verein für Kultur und Kommunikation e.V.

    17.02.20

    Wimpelketten Nähen

    Autor: Brigitte Viermann

    WIMPELKETTEN-NÄHEN AM 22.02.2020 UM 15:00 UHR


    Ihr Lieben, 
    am kommenden Samstag wollen wir wieder kreativ werden, damit wir beim nächsten Sommerfest etwas schönes zum Verkauf anbieten können. 
    In diesem Jahr möchten wir aus ausgedienten Oberhemden bunte WIMPELKETTEN  nähen. 


    Das Paulinum ist für uns reserviert.
    Hierzu benötigen wir viele Hände zum: 
    Schablonen schneiden und aufmalen, Nähen mit der Nähmaschine, Ausschneiden, Bügeln, Zusammennähen zu einer Wimpel-Kette. 
    Damit wir das alles richtig machen, werden uns Birgit und Anne unterweisen. 


    Für die wohlverdiente Pause zwischendurch ist für Kaffee und Kuchen gesorgt. 
    Der Erlös geht dann wie immer in die Entwicklungszusammenarbeit des Kolpingwerkes.Wir freuen uns auf viele kreative Hände und Köpfe.

    Mitzubringen sind (wenn möglich) Nähmaschine, Schere und Bügeleisen.
    Und ausgediente Oberhemden!!!


    Damit wir auch genug Kaffee, Saft und Kuchen haben, bitten ich vorher um Rückmeldung, mit wem wir am Samstag rechnen  können.
    Herzliche Grüße

    Gitti Viermann Tel. 0151/68 18 7960

    info@kolping-minden.de

    03.02.20

    An (ge) dacht am 14.02.2020

    Autor: Brigitte Viermann

    Wie es sich anfühlt,

    wenn man durch Vorurteile anderer Menschen in „Schubladen“ gesteckt wird, erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer eines Vortrages von Stephanie Kwoll zum Thema

    „Vor-Urteile: Wie wir uns die Welt ordnen und Fehler dabei machen“

    Mit Texten und Videoclips verdeutlichte die Referentin, dass der erste Eindruck evolutionär bedingt und unbewusst stattfindet, wie dieses Verhalten auf das Gegenüber wirkt und wie Menschen damit umgehen. Der satirische Brief „Das Katholiken-Problem“ diente als Einstieg in die Diskussionsrunde. Das Fazit dieses interessanten Abends, zu dem die Kolpingsfamilie auch zahlreiche Gäste begrüßen durfte, lautete:

    Sieh den Menschen!

    Dr. Andreas Püttmann

    Zum alljährlichen gemeinsamen Neujahrsempfang der Kath. Arbeitnehmer Bewegung KAB St. Ansgar und der Kolpingsfamilie Minden begrüßte Carsten Viermann Dr. Andreas Püttmann, Politologe und Publizist aus Bonn. Auf Einladung der Kolpingsfamilie sprach Püttmann über die Herausforderung als Christen den rechtspopulistischen Strömungen entgegen zu halten. Demnach kann ein Christ eine in erheblichen Teilen völkisch-nationalistische, rassistische, sozialdarwinistische und Hass säende Partei nicht unterstützen. 

    In seinem sehr ausführlichen Vortrag warnt er vor neurechten Bewegungen, die in Teilen einen Systemumsturz befürworteten und antisemitische, rassistische sowie islamophobe Ressentiments verbreiteten.

    Den ca. 100 Zuhörerinnen und Zuhörern macht er Mut, sich zu diesem Thema zu informieren und sich in politischen Diskussionen einzumischen. 

    Dass diese Botschaft angekommen ist und interessiert, bewies die sehr lebhafte und kontroverse Diskussion im Anschluss an den Vortrag.