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Weihbischof Manfred Grothe , Paderborn, weit Glocken
Schon in romanischer Zeit wurde der Mindener Dom von einem Vierungsturm mit Glockenwerk gekrönt. Nach Jahrhunderten der christlichen Verkündigung sank der Mindener Dom mit dem Vierungsturm bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg 1945 in Schutt und Asche. Beim Wiederaufbau des Domes 1957 wurde der Vierungsturm aus nicht bekannten Gründen nicht wieder errichtet. „Durch die Wiederherstellung des Vierungsturmes bekommt die Silhouette unserer Stadt Minden eines ihrer markantesten Wahrzeichen zurück. Wie in den Jahrhunderten vor dem ersten Weltkrieg, dem vier von Fünf Glocken des Vierungsturms durch Beschlagnahmung und Einschmelzen zum Opfer fielen, wird aus dem Vierungsturm bald wieder der alte, fünfstimmige Klang eines Zimbelgeläutes zu hören sein“ steht u. a. in der Urkunde zur Erneuerung des Vierungsturms.
Rom 2011 – die Kolpingsfamilie Minden ist dabei!
Jannik (11) blättert durch den Reiseführer. Am Montag startet er zur weitesten Reise seines bisherigen Lebens: Es geht nach Rom! Der Weg gehört bei einer Wallfahrt mit zur Reise: 2 Tage Busfahrt, mit einer Übernachtung in Österreich. Wie gut, dass außer seinen Eltern und seinen beiden Brüdern auch noch Nils und Lars mit ihren Eltern mitfahren. Und einige von den Kolpingern aus Bielefeld und Herford, die mit im selben Bus reisen werden, kennt er schon. Da sollte keine große Langeweile aufkommen.
Papst Benedikt XVI. kommt bei seinem Deutschlandbesuch am 23. September 2011 auch in das Eichsfeld in Thüringen.
Die Kolpingsfamilie Minden plant aus diesem Anlass eine zweitägige Busfahrt zu der Wallfahrtskirche Etzelbach und der Festwiese, um mit dem Papst an einer Marienvesper mit Lichterfeier teilzunehmen.
Es sind noch einige Plätze frei. Busfahrt Ü/F, Abendessen, eine Eichsfeldrundfahrt, Teilnehmerkarten mit Programm kosten ca 90,- € p.P. im DZ;
Information und Anmeldung bei Lothar und Anna Maria
Forth, Tel. 0571/4 18 03.
Abendwallfahrt zur Margaretenklus
(Veranstaltung für alle Mitglieder im Bezirk und Gäste)
Freitag, 06.05.2011, 18.30
Trefpunkt: Parkplatz am Porta-Denkmal
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Nach einem gemeinsamen Gang zum Grab Propst Bergmanns, dem Gründer der Kolpingsfamilie begaben sich die rund 50 teilnehmenden Kolpingmitglieder in das Haus am Dom zur Feier des Kolpinggedenktages.
Vorsitzender Helmut Stein begrüßte unter den Teilnehmern ganz besonders als Ehrengast den Diözesanpräses des Kolpingwerkes Paderborn, Ansgar Wiemers., der sich in seinem Festvortrag mit der Romreise Adolph Kolpings (1813 – 1865) im Jahre 1862 beschäftigte. Der beschwerliche Reiseweg führte Kolping damals über Paris und Marseille mit Postkutsche und Schiff nach Rom. Beim Empfang durch Papst Pius IX. ernannte dieser Kolping u.a. zum päpstlichen “Geheimkämmerer” . Der Titel ist mit dem heutigen “Monsignore” gleichzusetzen. Anhand von Fotografien Roms aus den Jahren 1852 bis 1876 zeichnete Ansgar Wiemers ein Bild, wie es zur Zeitder Kolpingreise in Rom ausgesehen hat.
Nach dem Festvortrag nahm Vorsitzener Helmut Stein die Ehrung der Jubilare vor, die 50 und 60 Jahre Mitglied im Kolpingwerk sind. Johannes Hellmich und Leo Nickel erhielten eine Urkunde des Deutschen Kolpinwerkes für 60 Jahre Mitgliedschaft; Joachim Abramski und Hubert Elfers zeichnete Helmut Stein für 50 Jahre Treue zum Kolpingwerk mit dem goldenen Kolpingabzeichen und eine Urkunde aus. Eine Kaffeetafel und der gemeinsame Besuch des Gottesdienstes um 18.00 Uhr im Dom beschlossen den Kolpinggedenktag.
Am Sonntag, dem 31.10., trafen sich in der St. Maritiuskirche Kolpinger unter Anleitung von Sr. Angela Maria , um christliches Beten äußerlich erlebbar zu machen. Vertraute Gebete benötigen keinen mühseligen und verkrampften Denk- und Formulierungsprozesse. Sie sind nach Jahren und Jahrzehnten ohne Beten in ursprünglicher Frische wieder da und setzen sanft und einladend einen Prozess in Gang. Dabei haben vertraute Gebete wie das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und das Gegrüßet seist Du , Maria dem Betenden immer etwas zu sagen. Schwester Angela Maria wusste dies in der Stimmung, die durch den herbstlichen Sonneneinfall in das künstlicherisch ausgestalteten Westfensters der St. Mauritiuskirche geprägt wurde, allen Teilnehmenden meditativ zu vermitteln.