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  • Ein Treffen auf virtueller Ebene ist sicherlich nicht eines jeden Ding, aber ‚Nichts tun’ in Corona-Zeiten kann auch keine Alternative sein. So hat die Kolpingsfamilie Minden kurzerhand zu einem Austausch per Videokonferenz eingeladen. 

    Etwas mehr als ein Jahr ist seit dem Beginn des Synodalen Weges vergangen, viel Hoffnung geht von ihm aus, viel Skepsis und mittlerweile auch leider viel Frust. Nicht wenige sehen in diesem Weg die einzige Hoffnung, die katholische Kirche noch zu retten. 

    Diese Hoffnung teilt auch Rosalia Walter, Dipl.-Religionspädagogin. Als Geistliche Leiterin des Kolpingwerkes Deutschland ist sie Mitglied des ZdK und des Synodalen Forums.

    Aus Buchloe im Allgäu hat sie sich am Freitagabend der Videoversammlung der Kolpingsfamilie Minden zugeschaltet, der auch Vertreter*innen der KfD, des Pfarrgemeinderats St. Paulus und des Kath. Bildungswerkes beiwohnten. 

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    17.01.21

    Setzt ein Lichtzeichen

    Autor: Brigitte Viermann

    Dienstag, 2. Februar 2021 19:00 Uhr

    Die Tage werden länger. Das Tageslicht nimmt zu. Das äußere Licht kann uns hinweisen auf das innere Licht, auf Christus.

    40 Tage nach Weihnachten wird uns in den Texten des Tages berichtet, wie

    Maria und Josef Jesus zum Tempel bringen, um ihn Gott zu weihen.

    Jesus ist das Licht unseres Lebens. Hanna und Simeon bezeugen ihn als das Licht, als Sohn Gottes. 

    Die Kerze ist ein altes, vertrautes Zeichen für die Botschaft: „Gott ist Licht für uns!“

    Am Abend des Tages „Mariä Lichtmess – Darstellung des Herrn“ bitten wir alle, die mögen, eine Kerze ins Fenster zu stellen, Blumen und ggfs. eine Marienfigur. Zur Zeit des Glockengeläuts laden wir ein, ein Gebet zu sprechen, ein Lied zu singen oder einfach nur still zu sein. 

    Gemeinsam wollen wir in dieser noch so dunklen Zeit ein Lichtzeichen setzen für Hoffnung, Zuversicht und für die Liebe Gottes!

    Wir bitten ein Foto von der Kerze im Fenster zu senden an:

    info@kolping-minden.de

    25.10.20

    Weltgebetstag des Internationalen Kolpingwerkes

    Autor: Brigitte Viermann

    IM FOKUS: KOLPING KENIA

    In Kenia wurde die erste Kolpingsfamilie 1978 gegründet, seit 1985 ist KOLPING Kenia Nationalverband mit zurzeit 146 Kolpingsfamilien. KOLPING hilft seinen Mitgliedern, die Lebensbedingungen zu verbessern, etwa durch angepassten Ackerbau, Wassertanks, Milchziegen und Kühe. Aus- und Weiterbildung sowie Nachhaltigkeit sind ein wichtiger Bestandteil der Kolpingarbeit – neben der Verbandsarbeit, der Gemeinschaft und dem Zusammenhalt.

    Die Kolpingsfamilie Minden lädt ein am Weltgebetstag des Internationalen Kolpingwerkes zur Mitfeier der Hl. Messe am Dienstag, 27.10.2020 um 18:00 Uhr im Dom zu Minden.

    Am Freitag, den 28. August 2020 trafen sich über 40 Frauen und Männer aus Pastoralverbund und Kolpingsfamilie, um gemeinsam bei sonnigem Spätsommerwetter Gottesdienst zu feiern.

    Vor dem Paulinum erinnerte der Gottesdienst an den Synodalen Weg, der am ersten Septemberwochenende an fünf verschiedenen Orten in Deutschland weitergeführt wird. 

    Das Kolpingwerk unterstützt den Synodalen Weg und sieht in ihm eine Chance, die es unbedingt zu nutzen gilt.

    Im Evangelium und Gebet besann man sich auf die ‚dienende Kirche’. Das Magnifikat setzte Impulse, wie Macht definiert werden kann und eine Auswahl an bekannten Liedern, begleitet von Norbert Brosig an der Gitarre, gab dem Wortgottesdienst einen würdigen Rahmen.

    Berührt von Gebet und Gesang gingen die Teilnehmenden nach Hause, glücklich so viele bekannte Gesichter wiedergesehen zu haben. 

    03.06.20

    Sinnlich und besinnlich im Wald

    Autor: Eva Maria Meier

    Am 19. Juni um 19:00 Uhr in Bergkirchen – Wanderparkplatz

    Eva Maria Meier mischt Elemente des Waldbadens mit Impulsen der Franziskanischen Spiritualität.

    Je nach Zusammensetzung der Gruppe werden wir spazieren, entdecken, unserem Glauben und der Natur nachspüren.

    Auch Kinder und Senioren sind herzlich eingeladen, Fitness ist keine Voraussetzung!

    Hinterher wird es ein kleines Picknick im Wald geben. Wer kann und möchte, darf gerne Fingerfood mitbringen. Für Getränke ist gesorgt, wir bitten, einen eigenen Trinkbecher mitzubringen. 

    Wir freuen uns sehr, Euch möglichst zahlreich wiederzusehen!

    Wenn das Wetter einigermaßen mitmacht, erleben wir gemeinsam einen fröhlichen, besinnlichen Wald-Abend.

    Bitte entscheidet auf eigene Verantwortung, ob und wie ihr teilnehmt. Achtet auf die derzeitigen Corona-Schutzmaßnahmen, haltet Abstand.

    Kleidet euch wetter- und waldgerecht, mit passendem Schuhwerk.

    Information und Anmeldung bei Eva Maria Meier – Telefon 0152 08939122

    In der Reihe „Angedacht – Impulsgottesdienst an besonderen Orten fanden sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie, Gäste und Patienten der Praxis Dr. Stephan Rapp am Freitag, dem 7. September zu einem besonderen Gottesdienst in der Suchtmedizinischen Praxis in Neesen ein. 

    Die Sehnsucht nach Leben treibt uns alle voran. Jeder und jede von uns ist von einer, von seiner ganz eigenen Sehnsucht gerufen oder auch getrieben.

    Von dieser Sehnsucht nach Leben spürte man an diesem besonderen Ort in ganz besonderer Weise. Menschen kommen hierher, weil ihre Sehnsucht nach Leben zur Sucht geworden ist.  Sie suchen Hilfe, Halt und noch viel mehr. Sie suchen den Weg ins Leben.

    Substitution – der Weg ins Leben? 

    Kann die kontrollierte Gabe von Opiaten Hilfe sein, oder muss nicht vielmehr geholfen werden, von der Sucht ganz loszukommen? Wie kommen Menschen überhaupt in diese Situation, dass sie nur mithilfe von Drogen lebensfähig sind? Wie sieht die Gesellschaft aus, in der Menschen an den Rand gedrängt werden, die eigentlich die Hilfe dieser Gesellschaft brauchen? 

    Dr. Stephan Rapp berichtete liebevoll und wertschätzend von Menschen, die durch Gewalt, Missbrauch und Ausgrenzung in die Sucht getrieben, in der Praxis Hilfe suchen. Er erzählte von Lebenswegen, die erschütternd sind. Beeindruckend erzählte er von seiner Arbeit und man spürte, dass er diese aus ganzem Herzen tut. 

    Brigitte Viermann, geistliche Leiterin der Kolpingsfamilie Minden, führte durch eine berührende Andacht, die suchtkranke Menschen in das Gebet einschloss und  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ärzte. Norbert Brosig begleitete mit wunderbarer Gitarrenmusik die Lieder, die Texte des Evangeliums und die Gebete und Fürbitten. 

    Mit der Bitte um den Segen für alle, die in dieser Praxis Hilfe suchen, die an diesem Ort arbeiten und alle, die an diesem Abend  zusammen gekommen sind endete zwar der besondere Gottesdienst an einem ganz besonderen Ort, aber der Austausch und das Gespräch setzte sich noch lange fort. 

     

     

     

     

     

     

     

     

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