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Adolph Kolping
Adolph Kolping hat einem großen umfassenden Sozialwerk seinen Namen gegeben. Ein Sozialreformer der ersten Stunde, einer der erfolgreichsten katholischen Publizisten des 19. Jahrhunderts und volksnaher Seelsorger das ist Adolph Kolping, der als „Gesellenvater” bis in unsere Zeit bekannt ist.
Er wird am 8.12.1813 als 4. Kind eines Schäfers in Kerpen bei Köln geboren, erlernt das Schusterhandwerk und verdient zunächst sein, Geld als Wandergeselle.
Mit 28 Jahren absolviert er sein Abitur, um anschließend in München und Bonn Theologie zu studieren.
In Köln wird er zum Priester geweiht. Ab 1845 ist er als Kaplan in Wuppertal Elberfeld tätig, wo die ersten Gesellenvereine gegründet werden.
1849 erfolgt seine Versetzung als Domvikar nach Köln; er engagiert sich für die Ausbreitung der Gesellenvereine und ist als Publizist und Volksschriftsteller tätig.
Ab 1862 übernimmt er die Stelle als Rektor der Minoritenkirche und erfährt die Ehrung zum päpstlichen Geheimkämmerer. Sein Anliegen ist die Zusammenführung von Menschen – damals meist Handwerksgesellen – zu Wertevermittlung, gemeinsamer Bildungsarbeit und zu Geselligkeit als praktische Antwort auf die sozialen Probleme der Zeit.
Sein Todestag ist der 4.12.1865.
Am 27.10.1991 spricht Papst Johannes Paul II. Adolph Kolping selig.