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  • 02.06.17

    Geistlicher Impuls zum Pfingstfest

    Autor: Brigitte Viermann

    Feuerwerk der Liebe – Gott lässt es so richtig krachen

    Geht es Ihnen ähnlich wie mir, wenn Sie ein prächtiges Feuerwerk am Nachthimmel sehen? Oft weiß ich gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll: zu dem sprühenden Glitzerregen oder zu den explodierenden Farbkugeln. Diese Licht-Explosionen am nächtlichen Himmel faszinieren mich  jedes Mal. Ich wünsche mir dann immer, dass es nicht so schnell vorüber geht.

    Sie fragen sich, warum ich ausgerechnet jetzt, so kurz vor dem Pfingstfest, von einem Feuerwerk schwärme? (more…)

    Ostern 2017,                                          St. Nikolaus, Langeoog

    Wo lässt sich am besten Ostern feiern? Auf Langeoog – so wie einige Familien aus unserer Kolpingfamilie in diesem Jahr? Oder vielleicht doch eher auf den Osterinseln? Oder am in Rom, mit dem päpstlichen Segen „Urbi et Orbi“? Oder doch gleich in Jerusalem, am Ort des Geschehens? Am Heiligen Grab, das nur wenige Meter vom Felsen Golgatha entfernt verehrt wird?

    Seit Jahrhunderten pilgern Christen nach Jerusalem, um dort zu sein, wo Jesus gestorben ist und beigesetzt wurde. – Das Verrückte ist nur: Die heiligste Stätte der Christenheit, der Ort unserer Erlösung, ist …. leer! Keine Reliquien, keine Knochen sind da zu finden. Der heiligste Ort der Christenheit ist eine Leerstelle. Und Ostern feiern heißt:  Feiern, dass jemand nicht da ist.

    Das ist das tiefste Geheimnis unseres christlichen Glaubens: Wir feiern, dass mit dem Karfreitag das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Dass selbst der Tod eine Medaille ist, die noch eine andere Seite hat. Seit Ostern glauben wir, dass Gott alles besiegen kann – selbst den Tod.

    Damit sind Leid, Schmerz und Tod nicht aus der Welt – der Golgatha-Felsen in der Grabeskirche steht wie ein Mahnmal für die Not der Menschen, die sich auch weiterhin tagtäglich millionenfach ereignet. Christlicher Auferstehungsglaube leugnet nicht das Kreuz, aber er hofft auf seine Verwandlung in Leben – vor dem Tod und nach dem Tod.

    Wo also Ostern feiern? Vielleicht an den „Kreuzigungsorten“ und „Gräbern“ unserer Zeit. Vielleicht gemeinsam mit Menschen, die noch auf die Verwandlung ihres Lebens, auf ihre persönliche Auferstehung warten. Vielleicht in der gemeinsamen Hoffnung, dass es Verwandlung in Leben  gibt– vor dem Tod und nach dem Tod.

    Ich wünsche allen Schwerstern und Brüder in der Kolpingfamilie und im gesamten Pastoralverbund „Mindener Land“ ein frohes und gesegnetes Osterfest.

    Feiern wir auch in diesem Jahr wieder die „Leerstelle unseres Glaubens“

    Pastor Sebastian Schulz, Präses der Kolpingfamilie Minden  

    01.03.17

    Impuls zur Fastenzeit

    Autor: Sebastian Schulz

    Vom Fasten und der Frage nach dem Wozu

     „Fasten“ ist gerade zu Beginn der Fastenzeit ein häufig angesprochenes Thema. Es gehört zur Fastenzeit wie die Luftschlange zum Karneval.

    Fasten kann man nicht nur durch Verzicht aufs Essen. Fasten kann man auch in dem man weniger sein Smartphone nutzt oder auf unnötige Autofahrten verzichtet. Fasten kann man auch beim Schimpfen oder beim Ausgeben vom Geld.

    Auf Lifestyle-Seiten im Internet und in Zeitschriften wird der Verzicht auf etwas als moderne Herausforderung, als ultimativen Selbsttest beschrieben. Verzicht ist „in“!  Wer nimmt die Herausforderung an? Wer schafft das sieben Wochen lang? Wer hält so lange durch? (more…)

    11.12.16

    Weihnachten 2016

    Autor: Sebastian Schulz

    .

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     Friede, Friede

    „Mit der Hand auf dem Herzen mögen Sie den Angstschrei hören, der aus allen Teilen der Welt, von den unschuldigen Kindern bis zu den Alten, von den einzelnen bis zu den Gemeinschaften, aufsteigt zum Himmel: Friede, Friede!“

    (more…)

    24.12.14

    Weihnachtsgruß 2014

    Autor: Brigitte Viermann

    „Das Volk, das im Dunkeln lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.

    Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude!“ Jes, 9, 1-2

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    Krippenausstellung 2013;  Leihgabe von Miriam Brosig

     

    In den letzten Tagen des Advents rufen sich alle Menschen gut gemeinte und liebe Wünsche zu. Überall hört man den Ruf: „Schöne Weihnachten!“

    Ja, Weihnachten soll schön sein, schön gemütlich.
    Schön ist auch jedes freie Wochenende, schön sind die Ferien!
    Schön und erholsam! „Schönes Wochenende – Schöne Ferien!“

    Weihnachten feiern wir die Menschwerdung Gottes, das ist mehr als ein schönes Wochenende, das ist  große Freude, lauter Jubel!

    Ich wünsche euch ein Fest genau dieser großen Freude, ein Fest des Friedens und ein Fest des frohen Beisammenseins.

    In diesem Sinn  euch allen

    Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

    Eure Brigitte Viermann

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