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Wir haben uns um 18.15 vor der Dompropstei getroffen. Es waren weniger Leute als letztes Jahr, die mitfahren wollten. Wir waren nur zu fünft (Ich, Antonia, Max, Michael und Christoph)
Nach einer vollen Viertelstunde waren endlich alle da und wir konnten losfahren. Wir setzten uns in den Bulli, Christoph ans Steuer, und los ging’s. Nach ca. 2 Stunden Fahrt waren wir endlich in Paderborn angekommen und hielten dort auf einem großen Parkplatz, stiegen aus und gingen die letzten paar Meter zu Fuß bis zum Dom. Dort angekommen sahen wir, dass alle Sitzplätze schon belegt waren und ein Drittel der anwesenden Leute sogar auf dem Boden sitzen mussten, was für diese Veranstaltung nicht ungewöhnlich ist. Wir gingen wieder raus aus dem Dom ins Paradies und reihten uns dort in eine Menschenschlange ein um uns Kerzen zu kaufen. Nachdem wir das erledigt hatten, gingen wir wieder in den Dom rein und suchten uns ein Platz auf dem Boden (selbst da war es schwierig noch eine freie Stelle zu finden) wo wir uns hinsetzen konnten. Als wir endlich eine gefunden hatten setzten wir uns hin und warteten bis es losging. Leider konnten wir von unserem Standpunkt nicht auf den Altar blicken, da eine Säule uns das Sichtfeld versperrte. Nach einer kurzen Zeit fing es endlich an mit dem Einzug der Priester und des Holzkreuzes, welches für die im Gottesdienst integrierte Kreuzverehrung hereingetragen wurde und einer darauf folgenden kleinen Ansprache. Darauf folgte das erste Lied. Die Lieder waren der Hauptbestandteil dieser Messe und waren alle nach dem gleichen Muster gestrickt, was keinesfalls bedeutet, dass es langweilig war diese zu singen: Sie bestanden zum größten Teil aus einer Strophe was es leicht machte diese auch ohne Liederzettel, welche ohnehin selten zu bekommen waren, mitzusingen. Sie wurden, fast kann man sagen, in einer „Endlosschleife” gesungen da die Lieder, wie schon gesagt, aus wenigen Textzeilen bestanden. Im Dom war auch ein Chor anwesend, welcher die spirituelle Atmosphäre der Lieder verdeutlichte bzw. hervorhob. Die verschiedenen Gesänge wurden nur durch das Evangelium und den zwei Lesungen unterbrochen, das Vaterunser fand, um die aufgebaute Atmosphäre nicht zu zerstören, nicht als Gebet sondern als Liedinterpretation statt. Nach und nach zündeten alle im Dom ihre Kerzen gegenseitig an. Statt der Gabenbereitung gab es eine Kreuzverehrung: Das Holzkreuz wurde vor dem Altarraum aufgestellt und man konnte jetzt nach vornegehen um davor zu beten. Wie auch viele andere stellten wir unsere Kerzen neben dem Kreuz ab, was ein eindrucksvolles Bild abgab. Anschließend an den Gottesdienst konnte man in den Nebenkapellen des Domes bei einem Priester beichten. Es war dunkel geworden als wir aus dem Dom wieder herauskamen. Wir gingen zurück zum Parkplatz und fuhren wieder nach Hause.