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„150 Jahre Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn”
Gerd Tietz aus Meschede, den meisten Mindenern seit Jahren durch seine Arbeit als Bezirksbegleiter bekannt, stellte am Freitag, 04, September sein Buch „In seinen Spuren durch die Zeit”. Es ist die Chronik über 150 Jahre des Bestehens Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn.
Gerd Tietz hat bewusst in seinem Buch nicht die Chronik, die schon einmal geschrieben wurde wiederholt, sondern über die Entstehung der Kolpingsfamilien und deren Arbeit im Diözesanverband berichtet. Dabei ist es ihm gelungen auch die Kolpingmitglieder zu würdigen, die den Verband auch in schweren Zeiten hochgehalten haben zu würdigen.
In seinem Vortrag belegte Gert Tietz vor allem auch das Wirken Adolph Kolpings mit vielen Jahreszahlen und Ereignissen, er folgte quasi den Spuren des Gesellenvaters und dem Kolpingwerk bis heute, bevor er auf die Geschichte des Diözesanverbandes Paderborn mit den wesentlichen Ereignissen einging. Auch würdigte er die Mindener Diözesanpräsides Propst Wilhelm Bergmann, (Diözesanpräses für den westlichen Teil der Diözese von 1884 bis zu seinem Tod 1906)) und Pastor Johannes Claes, der am 08. Mai 1953 der zum ersten hauptamtlichen Diözesanpräses mit Sitz in Paderborn von Erzbischof Lorenz Jäger in dieses Amt berufen wurde. Johannes Claes blieb bis 165 Diözesanpräses . Ihm war es zu danken, dass 1963, anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Kolpingsfamilie Minden, der Diözesankolpingtag in Minden statt fand.
In seinen weiteren Ausführungen lobte Gert Tietz die Treue und Verlässlichkeit der Kolpingsmitglieder im Laufe der Geschichte des Diözesanverbandes.