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  • In der Reihe „Angedacht – Impulsgottesdienst an besonderen Orten fanden sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie, Gäste und Patienten der Praxis Dr. Stephan Rapp am Freitag, dem 7. September zu einem besonderen Gottesdienst in der Suchtmedizinischen Praxis in Neesen ein. 

    Die Sehnsucht nach Leben treibt uns alle voran. Jeder und jede von uns ist von einer, von seiner ganz eigenen Sehnsucht gerufen oder auch getrieben.

    Von dieser Sehnsucht nach Leben spürte man an diesem besonderen Ort in ganz besonderer Weise. Menschen kommen hierher, weil ihre Sehnsucht nach Leben zur Sucht geworden ist.  Sie suchen Hilfe, Halt und noch viel mehr. Sie suchen den Weg ins Leben.

    Substitution – der Weg ins Leben? 

    Kann die kontrollierte Gabe von Opiaten Hilfe sein, oder muss nicht vielmehr geholfen werden, von der Sucht ganz loszukommen? Wie kommen Menschen überhaupt in diese Situation, dass sie nur mithilfe von Drogen lebensfähig sind? Wie sieht die Gesellschaft aus, in der Menschen an den Rand gedrängt werden, die eigentlich die Hilfe dieser Gesellschaft brauchen? 

    Dr. Stephan Rapp berichtete liebevoll und wertschätzend von Menschen, die durch Gewalt, Missbrauch und Ausgrenzung in die Sucht getrieben, in der Praxis Hilfe suchen. Er erzählte von Lebenswegen, die erschütternd sind. Beeindruckend erzählte er von seiner Arbeit und man spürte, dass er diese aus ganzem Herzen tut. 

    Brigitte Viermann, geistliche Leiterin der Kolpingsfamilie Minden, führte durch eine berührende Andacht, die suchtkranke Menschen in das Gebet einschloss und  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ärzte. Norbert Brosig begleitete mit wunderbarer Gitarrenmusik die Lieder, die Texte des Evangeliums und die Gebete und Fürbitten. 

    Mit der Bitte um den Segen für alle, die in dieser Praxis Hilfe suchen, die an diesem Ort arbeiten und alle, die an diesem Abend  zusammen gekommen sind endete zwar der besondere Gottesdienst an einem ganz besonderen Ort, aber der Austausch und das Gespräch setzte sich noch lange fort. 

     

     

     

     

     

     

     

     

    19.04.18

    Eine gerechtere Welt ist möglich

    Autor: Brigitte Viermann

    Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer, ein Mangel an regulären Jobs führt Arbeitnehmer immer mehr in eine Situation zu einem Leben als „Arbeitsnomaden“, die globale Erderwärmung, Flüchtlingsproblematik, die Veränderung im Finanzwesen….

    Die ganze Palette der aktuellen Wirtschaftsproblematik präsentierte Dr. Wolfgang Kessler zu Beginn seines Vortrags dem vollbesetzten Saal im Haus am Dom.

    Das Kath. Bildungswerk und die ev. Erwachsenenbildung haben in Kooperation mit verschiedenen Verbänden des Pastoralverbundes eingeladen. Zu dem Thema

    „Eine gerechtere Welt ist möglich – Gelebte Modelle einer fairen und nachhaltigen Welt“

    sprach Wirtschaftsjournalist und Chefredakteur von Publik Forum und befindet sich mit seiner Anklage an die Wirtschaft nicht allein. Er bezieht sich auf die Aussage von Papst Franziskus.

    „Diese Wirtschaft tötet!“

    Kessler berichtet von interessanten Alternativen, von Kommunen, die bei allen öffentlichen Ausschreibungen soziale, menschenfreundliche und ökologische Kriterien einbeziehen, von einer Bank, die alternative Konzepte fahren, von fairen Smartphones, etc.

    Er fordert von der Regierung eine stärkere Besteuerung des Reichtums und eine Finanztransaktionssteuer. Er berichtet von Erfahrungen mit der Zahlung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

    Er appelliert an jeden einzelnen, sich seines Handelns bewusst zu machen, allen voran an die christlichen Gemeinden: Erstaunlicherweise wird nur in 10% der evangelischen Gemeinden konsequent fair gehandelter Kaffee getrunken, von katholischen Gemeinden gibt es nicht einmal eine Studie. Er machte Mut zu einem verantwortlichen Leben.

    Musikalisch umrahmt wurde diese Veranstaltung von der Musikgruppe Saitenwind. Der Weltladen Minden versorgte die Gäste mit Getränken und einem Angebot an

    fairen und nachhaltigen Produkten und die Kolpingsfamilie stellte den neuen Taticokaffee vor.

    „Digitale Revolution – betrifft mich das auch?“

    Das fragten am Freitag, 2.2. gut 30 Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie sich und Dr. Thomas Albers, der auf diese Frage einige interessante Antworten wusste.

    Revolution findet immer dann statt, wenn Dinge oder Abläufe sich grundlegend ändern. Am Beispiel unseres Einkaufsverhaltens, der Bankenwelt oder der Bildungslandschaft wurde deutlich, dass Digitalisierung in einem rasanten Tempo voranschreitet und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Sie ist eine Herausforderung an die Gesellschaft, die wir alle angehen müssen und vor der wir uns nicht verschließen können. Im Anschluss an die sehr lebendigen Ausführungen  entwickelte sich noch eine lebhafte Diskussion, bei der die Zuhörer ihre Sorgen und Bedenken, aber auch die Chancen für die Gesellschaft diskutierten.

    Wie in jedem Jahr feierte die Kolpingsfamilie Minden wieder ihren Kolpinggedenktag am zweiten Advent  im Haus am Dom. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen im Kreuzgang des Domes, versammelte man sich an liebevoll gedeckten Kaffeetischen.

    Die Vorsitzenden Claudia Heimann und Carsten Viermann freuten sich, einige der Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ehren zu können.

    70 Jahre: Willi Nolte (nicht im Bild: Alfred Hiller)

    65 Jahre: Theo Griebel

    60 Jahre: Lothar Forth, Georg Brosig

    40 Jahre: Andreas Schmidt, Kordula Pasch ( nicht im Bild: Bernward Stark, Rainer Heine)

     

     

     

    25 Jahre: Paula Rump, Paula Holschbach, Anneliese Plassmann, Simone Hadrian (nicht im Bild. Anneliese Barton, Hildegard Beckmann, Katharina Kurze)

     

     

     

    24.11.17

    Wein & Schokolade und literarische Verführungen

    Autor: Brigitte Viermann

    v.l.: Jule Kegel, Eva Maria Meier, Hans-Jürgen Amtage, Elke Walden, Marita Stein-Willemsen, Thomas Albers, Claudia Damann

     

    Auch die Neuauflage eines Leseabends als Gemeinschaftsveranstaltung der Bücherei St. Paulus und der Kolpingsfamilie Minden erwies sich als gelungen. Claudia Heimann freute sich im Namen der Kolpingsfamilie und gleichzeitig auch im Namen der Bücherei die Gäste und vor allem die Lektorinnen und Lektoren zu einem Abend „literarischer und lukullischer Verführungen“ begrüßen zu dürfen.   

    Mit einer kleinen Einführung in das Thema „Wein & Schokolade“ begann Eva Maria Meier und lud die Gäste ein, den Wein und die Schokolade zu schmecken, zu riechen, sich anzusehen und auch zu hören. Mit kleinen Anekdoten ‚würzte‘ sie ihren Beitrag und überzeugte die Teilnehmer von dem Genuss von Wein & Schokolade. 

    In der Reihe der literarischen Genüsse begann Elke Walden mit einem Buch von Elisabeth Sandmann „Der gestohlene Klimt“. Mit persönlichen Eindrücken aus der Stadt Wien gespickt, eingeordnet in den historischen Kontext und wunderbar vorgelesen, erzählt sie die  Geschichte der jüdischen Familie Bloch-Bauer in den Zeiten des Nationalsozialismus. (more…)

    12.09.17

    „Nicht gleichgültig bleiben“

    Autor: Brigitte Viermann

     

    Nicht gleichgültig bleiben!

    Die soziale Botschaft von Papst Franziskus

    Prof. Dr. Norbert Mette

     

    Mittwoch, den 13. September 2017

    um 19.30 Uhr

    im Haus am Dom in Minden

     

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