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KAB und Kolping begehen Dreikönigstreffen seit 30 Jahren gemeinsam – Mindener Tageblatt –
Am Samstag, 12.10., haben sich elf Kolpingjugendliche aus Minden in aller Frühe auf den Weg nach Bonn gemacht. Um 6:28 Uhr fuhr der Zug am Bahnhof los, ohne nervenaufreibende Verspätungen kam man gesund und munter in Bonn an. Erster Programmpunkt war das Haus der Geschichte am alten Regierungsviertel, hier haben die Kinder und Jugendlichen in einem spannenden Rundgang viel über die Gründung der beiden Deutschen Staaten, die Entstehung des Grundgesetztes, Wirtschaftswunder, Ostverträge und Wiedervereinigung lernen können. Ein Highlight war der Dienstwagen des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer, der im Eingangsbereich ausgestellt war oder ein kleines, nachgestelltes Kino, in dem eine alte Wochenschau und einer kurzer Film aus den 50er Jahren liefen. Nachdem Rundgang im Haus der Geschichte hatten die Jugendlichen noch Zeit sich in der Bonner Innenstadt umzugucken, so waren einige im Bonner Münster oder im Geburtshaus von Ludwig van Beethoven.
Um 16:31 Uhr wurde die Heimreise angetreten und man war um halb neun heile wieder am Mindener Bahnhof angekommen. Trotz langer Zugfahrten war es doch ein sehr gelungener Ausflug.
Nächster Termin der Kolpingjugend ist am 09. November ein Besuch der Eishalle in Herford, Infos hierzu gibt es bei Johannes Viermann.
Mit ihrer Religionslehrerin Kordula Pasch befasste sich die Klasse Q2 des Herder-Gymnasiums in einem Religionskurs mit dem Thema „Kirche“.
Anlässlich des 50. Jahrestages des II. Vaticanums beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler dazu mit dem Thema: „Die Zeichen der Zeit im Lichte des Evangeliums deuten“. Eine Welt-Arbeit, Partnerschafts- und Selbsthilfeprojekte am Beispiel des mexikanischen Transfair-Kaffees Tatico waren die zu bearbeitenden Punkte. Den Schülerinnen und Schülern wurde die Aufgabe gestellt sich zu folgenden fünf Themen zu äußern:
1. Die Situation in Chiapas (Mexiko);
2. die Motivation der Kleinbauern;
3. der Anbau der Kaffeepflanzungen;
4. der faire Handel mit dem Produkt Kaffee
5. Chiapas gewinnt.
Durch das Konzil wurde ein frischer Wind in die Kirche gebracht. Auch heute gilt es , soziale Gerechtigkeit herzustellen. Auf diese Weise erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler eine Plakatwand, auf der sie Unrechtsstrukturen als Zeichen des Zeitalters der Globalisierung problematisierten, aber auch aufzeigten, dass durch gezielte Hilfsprojekte Abhilfe geschaffen werden kann.
Schließlich erläuterten die Schülerinnen und Schüler an der Stellwand die einzelnen Themen.
„Gott hat deine Farben der Trauer geborgen und gewandelt zugleich.“
Einen ganz besonderen Zugang zum Umgang mit Trauer und Tod, konnten die Mitglieder und Gäste der Kolpingsfamilie am Freitagabend, dem 9. November 2012 erfahren. Auf Einladung der Kolpingsfamilie berichtete Präses Sebastian Schulz im Haus am Dom zunächst über die Trauer, die sich nach der Psychologin Verena Kast in vier Phasen einteilen lässt. Trauer sei eine ganz natürliche Reaktion auf einen Verlust, ein Prozess mit Anfang und Ende, der bei jedem Menschen unterschiedlich lang andauern kann.
14.09.12
Auf den Spuren jüdischen Lebens – Ein Pfund Fleisch für drei Likör-Römer
Autor: Kordula Pasch
Am Freitag, dem 07.09.12, besuchte die Kolpingsfamilie Minden die Synagoge in Petershagen. Das Ensemble aus jüdischer Schule, der Mikwe, dem traditionellen Reinigungsbad, und Gebetsraum stellt im norddeutschen Raum eine Besonderheit dar. Wolfgang Battermann, der sich mit dem Verein „Alte Synagoge Petershagen“ maßgeblich für die Erhaltung und Zugänglichkeit dieser Gebäude engagiert, ließ bei seiner beeindruckenden Führung gleichsam ein Stück jüdischer Geschichte in
Petershagen lebendig werden. Anhand des Schicksals der Familie Oppenheimer schilderte er die für die jüdischen Petershägener grauenvollen 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts. So konnte er z. B. davon berichten, dass schon früh das Vermögen der Familie konfisziert wurde, so dass man gezwungen war, Einrichtungsgegenstände gegen Nahrungsmittel einzutauschen. Die vor dem Wohnhaus der Familie Oppenheim in der Mindener Straße in das Pflaster eingelassenen Stolpersteine erinnern an ihre Deportation und Ermordung.
Von der Idee zur Gartenkunst
Das Schweißgerät zischt und lässt die Funken sprühen, der Trennschleifer kreischt ohrenbetäubend, 5 Frauen im Blaumann konzentrieren sich auf die spannende Arbeit mit Metall und fordern das Know-how, die Ideen und Anregungen ihres Kursleiters: Wir befinden uns in der mobilen Metallwerkstatt von Carsten Viermann. (more…)
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